Jugireise in eine andere Brückengemeinde

Am noch kühlen und frischen Sonntagmorgen versammelten sich 23 Kinder aller Jugendriegen mit deren Eltern und Leiter auf dem Bahnhof Lütisburg.

Mit dem Zug fuhr die muntere und aufgeweckte Schar via Wattwil nach St. Gallen. In St. Gallen wartete ein doppelstöckiges Postauto. Das Einsteigen ging blitzschnell, denn jeder wollte den besten Platz für sich beanspruchen. In Zweibrücken stiegen alle aus und die Wanderung nach Rehetobel begann. Die Wanderung startete gemütlich. Im klaren Moosbach hätten einige Kinder am liebsten die Füsse gebadet. Mit der Zeit wurde die Strecke dann steiler. Es ging bergauf, bergab und bergauf und wieder bergab. Dabei führte der Weg im Wald entlang des Baches an vielen Brücken vorbei. Leider hat sie niemand gezählt.

Nach einem Znünihalt wurde der längste Anstieg nach Rehetobel in Angriff genommen. Oben angekommen, konnte dank dem herrlichen Wetter die Aussicht genossen werden. Begleitet von Alphornklängen ging die Reise weiter Richtung Dorf Rehetobel. Bei einigen machten sich langsam Hunger und Müdigkeit bemerkbar, weshalb ein paar starke Gentlemen gleich mehrere Rucksäcke trugen.

Bei einer Feuerstelle wurde der Mittag verbracht. Auf dem rauchlosen Feuer wurden die Würste an Stecken gebraten, die Räuber versteckten sich vor den Polizisten und die Wassercrew erkundete den Bach.

Am Nachmittag wurde der letzte Anstieg zurück ins Dorf mit einer Glace belohnt. Bei einigen Knaben muss die Glace eine ganz besondere Mischung gehabt haben, denn plötzlich hatten sie Schmetterlinge im Bauch und sahen alles durch die rosarote Brille. Mit dem doppelstöckigen Postauto und dem Zug ging die Reise zurück nach Lütisburg zu Ende.

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